Du verkaufst auf Amazon und fragst dich, warum deine Produkte im Meer aus tausenden Angeboten untergehen? In 93 % der Fälle liegt die Antwort auf der Hand: Produktfotografie auf Amazon. Amazon ist eine visuelle Plattform - Käufer können das Produkt nicht anfassen, nicht aus der Nähe betrachten, nicht testen. Alles, was sie haben, sind deine Bilder. Und genau diese entscheiden, ob der Kunde auf „In den Einkaufswagen" klickt oder einfach weiterscrollt.
Professionelle Produktfotografie auf Amazon kann den Umsatz im Vergleich zu Amateurfotos um das 2,5-Fache steigern. Dennoch schöpfen über 90 % der Verkäufer das visuelle Potenzial ihrer Listings nicht aus. In diesem Leitfaden findest du die aktuellen technischen Anforderungen für 2026, eine bewährte Strategie zur Nutzung aller Bildslots sowie konkrete Praxistipps für den DACH-Markt.
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Chancen und Zahlen der Produktfotografie auf Amazon
Amazon verschafft Unternehmen Zugang zu einem globalen Kundenstamm. Untersuchungen haben ergeben, dass 67 % der ausländischen Verbraucher ihren Einkaufsprozess mit der Suche nach Produkten auf Amazon beginnen. Außerdem haben Produkte mit professionellen Bildern auf Amazon eine um 33 % höhere Konversionsrate. Das bedeutet, dass die Investition in hochwertige Produktfotografie auf Amazon deinen Umsatz erheblich steigern kann.
Ein konkretes Fallbeispiel aus der Praxis (Helium 10): Ein Seller erzielte im Dezember 2016 mit eigenen Fotos 305.641 US-Dollar Umsatz - nach einem professionellen Fotografie-Upgrade im Dezember 2017 waren es bereits 988.663 US-Dollar. Das entspricht einer Steigerung von 223 %. Der Hauptfaktor: bessere Produktbilder.
Anforderungen an die Produktfotografie auf Amazon 2026 - vollständige Spezifikation
Amazon hat sehr genaue Richtlinien für die Produktfotografie auf Amazon. Im Jahr 2026 verschärft Amazon die Qualitätskontrolle weiter - ein KI-gestütztes Verifizierungssystem lehnt Bilder, die die Standards nicht erfüllen, schneller als je zuvor ab. Hier sind die aktuellen Anforderungen, die du kennen musst.
Technische Spezifikationen im Überblick
| Anforderung | Spezifikation | Details |
|---|---|---|
| Mindestgröße | 1.000 Pixel | An der längsten Seite (für Zoom-Funktion) |
| Optimale Größe | 2.025 × 2.025 Pixel | Oder mind. 1.500 × 1.500 px für beste Qualität |
| Maximale Größe | 10.000 Pixel | An der längsten Seite |
| Seitenverhältnis | 1:1 (quadratisch) | Oder 5:4; quadratisch ist Standard |
| Dateiformat | JPEG oder PNG | JPEG bevorzugt (bessere Kompression) |
| Dateigröße | Max. 10 MB | Pro Bild |
| Farbmodus | RGB | Nicht CMYK! |
| DPI | Min. 72 dpi | 300 dpi empfohlen für scharfe Details |
Das Hauptbild (Main Image) - die strengsten Regeln
Das Hauptbild ist deine Visitenkarte in den Suchergebnissen. Amazon behandelt es besonders strikt:
- Hintergrund: Reines Weiß RGB (255, 255, 255) - ohne Ausnahmen. Selbst ein Farbton wie #FAFAFA kann zur Ablehnung führen
- Bildfüllung: Das Produkt muss mindestens 85 % der Bildfläche einnehmen
- Auflösung: Mindestens 1.000 px an der längsten Seite (empfohlen 2.025 × 2.025 px für die Zoom-Funktion)
- Format: JPEG, PNG oder TIFF
- Dateigröße: Maximal 10 MB
- Farbraum: RGB - niemals CMYK
Verbotene Elemente auf dem Hauptbild
- Texte, Wasserzeichen oder computergenerierte Grafiken
- Amazon-Badges (Prime, Bestseller, Amazon's Choice, Alexa)
- Markenzeichen, Logos oder externe Grafiken
- Mehrere Produkte auf einem Bild
- Requisiten oder Zubehör, das nicht im Lieferumfang enthalten ist
- Lifestyle-Aufnahmen (nur in Zusatzbildern erlaubt)
- Fotos von Fotos (Screenshots, Abdrucke)
Pro-Tipp: Die Benennung der Dateien ist wichtig. Amazon erfordert das Format
{ASIN}.{VariantCode}.{Erweiterung}- z. B.B09XYZ1234.MAIN.jpg. Ein falscher Dateiname kann die Veröffentlichung verzögern.
Kategoriespezifische Besonderheiten
- Bekleidung: Ausschließlich auf einem stehenden Model - Schneiderpuppen sind auf dem Hauptbild nicht erlaubt
- Schuhe: Ein Schuh, linker, im 45°-Winkel
- Schmuck: Keine Hände, kein Hals (außer bei Halsketten), isoliertes Produkt
Erlaubte Zusatzbilder (Alternative Images) - mehr Spielraum
Amazon erlaubt bis zu 8 Zusatzbilder neben dem Hauptbild. Hier sind die Regeln erheblich liberaler:
- Texte und Infografiken - erlaubt
- Lifestyle-Fotos - empfohlen
- Grafiken, Pfeile, Hervorhebungen - erlaubt
- Vergleiche, Gegenüberstellungen - erlaubt (unter Beachtung der Fairness)
- Produktansicht aus verschiedenen Winkeln, Detailaufnahmen, Verpackungsansicht - erlaubt
Genau in diesen Zusatzbildern liegt das größte Konversionspotenzial. Und genau hier machen die meisten Verkäufer Fehler, indem sie Slots leer lassen oder mit beliebigen Aufnahmen füllen.
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Welche Fotos sollen vorbereitet werden? Die 7-Slot-Strategie
Die besten Amazon-Verkäufer behandeln ihre 7+ Bilder wie eine Mini-Verkaufsseite. Jeder Slot hat eine konkrete Funktion und führt den Kunden durch den Entscheidungsprozess. Hier ist die Strategie, die wir in der professionellen Produktfotografie empfehlen.
- Das Hauptfoto (Packshot auf weißem Hintergrund): Zeige das Produkt klar und deutlich, ohne jegliche Ablenkung. Dieses Foto ist das wichtigste in der Produktfotografie auf Amazon und wird von den Nutzern am häufigsten angeklickt. Produkt füllt 85-95 % des Bildrahmens, ideale Beleuchtung, Auflösung 2.025 × 2.025 px.
- Infografik der Produktmerkmale: Kommuniziere die wichtigsten USPs innerhalb von 3 Sekunden. 3-5 Hauptmerkmale mit Icons und kurzen Beschreibungen (2-4 Wörter pro Merkmal), Pfeile zu relevanten Produktelementen. Infografiken erhöhen das Produktverständnis um 20 %.
- Lifestyle / In-Use-Foto: Zeige, wie das Produkt in der Praxis verwendet wird. Produkt in natürlicher Umgebung (Küche, Büro, Garten), ein Model beim Einsatz des Produkts. Lifestyle-Fotos erhöhen das Engagement um 60 % und den CTR um 18 %.
- Größenvergleich und Maße: Beseitige Unsicherheiten hinsichtlich der Größe. Produkt mit Lineal oder bekanntem Referenzobjekt, Abmessungen in Zentimetern. Dieser Slot reduziert Retouren erheblich - „Produkt kleiner/größer als erwartet" ist Rückgabegrund Nr. 2 auf Amazon.
- Detailaufnahme (Makro): Konzentriere dich auf einzigartige Merkmale und Qualitätsmerkmale des Produkts. Nahaufnahme der Materialstruktur, Verarbeitungsdetails, Nähte. Detailfotos können die Konversionsrate um 10 % erhöhen.
- Packungsinhalt (What's in the Box): Zeige genau, was der Kunde erhält. Alle Elemente ausgebreitet und beschriftet, Zubehör, Anleitungen, Verpackung. Fehlt dieses Bild, sind negative Bewertungen vorprogrammiert.
- 360-Grad-Video oder Variantenvergleich: Wenn möglich, füge ein 360-Grad-Video hinzu, damit Kunden das Produkt von allen Seiten sehen können. 360-Grad-Videos erhöhen die Konversionsrate um 40 %. Alternativ: eine Gegenüberstellung von Farb- oder Größenvarianten.
Gefühl und Ästhetik in der Produktfotografie auf Amazon
Amazon legt großen Wert auf Einfachheit und Klarheit in der Produktfotografie auf Amazon. Bilder müssen scharf und gut beleuchtet sein. Alle Elemente, die den Kunden verwirren könnten, werden nicht akzeptiert. Die Ästhetik orientiert sich eher an Funktionalität und Genauigkeit als an künstlerischem Ausdruck. Studien zeigen, dass 90 % der Nutzerinnen und Nutzer die Qualität der Fotos als wichtigsten Faktor für ihre Kaufentscheidung ansehen.
Im DACH-Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) sind die Erwartungen besonders hoch: Deutsche Verbraucher erwarten professionelle, neutrale Darstellungen mit Fokus auf technische Details und Verarbeitungsqualität. Beachte außerdem die DSGVO - Personen dürfen nicht ohne Einwilligung auf Produktbildern erscheinen.
A+ Content - professionelles visuelles Listing für registrierte Marken
A+ Content (früher Enhanced Brand Content) ist ein erweiterter Beschreibungsbereich für Inhaber registrierter Marken (Amazon Brand Registry). Das ist deine Chance, innerhalb von Amazon eine vollständige Produktseite zu erstellen.
Standard A+ Content - Bildanforderungen
| Element | Spezifikation | Max. Dateigröße |
|---|---|---|
| Header/Banner | 970 × 600 Pixel | 2 MB |
| Drei Bilder nebeneinander | 300 × 300 Pixel | 2 MB |
| Vergleichsbild | 300 × 600 Pixel | 2 MB |
| Markenlogo | 600 × 180 Pixel | 2 MB |
Premium A+ Content (2026) - für fortgeschrittene Marken
Um Premium A+ Content freizuschalten, verlangt Amazon:
- Registrierte Marke (Brand Registry)
- Veröffentlichte Brand Story in den Listings
- Mindestens 15 genehmigte A+ Inhalte in den letzten 12 Monaten
Premium A+ Content bietet 20 Module statt 10, Vollbild-Banner bis 1.464 × 600 Pixel, Video-Integration und differenziertere Designmöglichkeiten. Laut Amazon und unabhängigen Studien steigert A+ Content die Konversionsrate um 5-20 %, in visuellen Kategorien (Mode, Wohnen, Beauty) noch mehr.
Plattformvergleich: Amazon vs. Zalando vs. OTTO - Bildanforderungen
Verkaufst du auf mehreren Plattformen gleichzeitig? Die Anforderungen unterscheiden sich erheblich. Hier die wichtigsten Unterschiede im Überblick:
| Kriterium | Amazon.de | Zalando | OTTO Market |
|---|---|---|---|
| Umsatz 2024 | 14,4 Mrd. € | 2,6 Mrd. € | ~1,2 Mrd. € |
| Hintergrund (Hauptbild) | Reines Weiß RGB(255,255,255) | Weiß oder Lifestyle möglich | Weiß empfohlen, flexibler |
| Optimale Auflösung | 2.025 × 2.025 px | Variiert nach Kategorie | Ähnlich Amazon |
| Produktfüllung | Min. 85 % der Bildfläche | Flexibel (Fashion-Fokus) | Ähnlich Amazon |
| Lifestyle-Bilder | Nur in Zusatzslots | Aktiv erwünscht | In Zusatzslots erlaubt |
| Modell-Fotos | Erlaubt (Bekleidung: Pflicht) | Bevorzugt | Erlaubt |
| KI-Verifizierung | Ja - automatisch, streng | Manuell, weniger streng | Manuell, weniger streng |
| Spezialisierung | Generalisten (alles) | Mode/Fashion | Möbel, Elektronik, Breites Sortiment |
Die strategische Erkenntnis: Amazon setzt die höchsten technischen Standards. Wer für Amazon fotografiert, erfüllt automatisch die Anforderungen der anderen Plattformen - aber nicht umgekehrt. Zalando-Fotos mit Lifestyle-Hintergrund werden auf Amazon abgelehnt. Unsere Empfehlung: immer nach dem höchsten Standard fotografieren (Amazon). Ein Fotosatz funktioniert dann auf allen Plattformen ohne Nachbearbeitung.
Häufigste Ablehnungsgründe - und wie man sie vermeidet
Das KI-System von Amazon 2026 ist unnachgiebig. Hier sind die häufigsten Ablehnungsgründe und wie du sie konkret vermeidest:
1. Hintergrund ist nicht rein weiß
Problem: Grauer, cremefarbener oder „fast weißer" Hintergrund.
Lösung: Fotografiere auf einem professionellen weißen Hintergrund mit kontrollierter Beleuchtung. Überprüfe in der Nachbearbeitung die RGB-Werte mit der Pipette - jedes Hintergrundpixel sollte den Wert (255, 255, 255) haben.
2. Produkt füllt weniger als 85 % des Bildrahmens
Problem: Zu viel leerer Platz um das Produkt herum.
Lösung: Eng beschneiden. Das Produkt sollte den Rahmen dominieren (minimal 2-3 % Rand auf jeder Seite). Bei länglichen Produkten (Regenschirm, Golfschläger) das Foto diagonal ausrichten.
3. Text oder Grafiken auf dem Hauptbild
Problem: „Bestseller"-Badge, „-30 %"-Aufkleber, Logos.
Lösung: Das Hauptbild zeigt NUR das Produkt. Alle Text- und Grafikelemente gehören in die Slots 2-7.
4. Niedrige Auflösung - kein Zoom möglich
Problem: Bilder unter 1.000 px - keine Zoom-Funktion.
Lösung: Immer in hoher Auflösung fotografieren und mit mindestens 2.025 × 2.025 px exportieren. Die Zoom-Funktion steigert die Konversion um 30 % - verzichte nicht darauf.
5. KI-generierte oder manipulierte Bilder (neu 2026)
Problem: Amazon verstärkt 2026 die Kontrolle gegen KI-generierte Produktfotos.
Lösung: Echte Fotografie bleibt der Standard für Premium-Kategorien. KI nur für Mockups und Visualisierungen vor dem eigentlichen Shooting verwenden.
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Eigene Fotos vs. professioneller Fotograf - Vergleich und ROI
Viele Anfänger versuchen, Produkte selbst zu fotografieren. Wann ist das sinnvoll - und wann lohnt sich die Investition in ein Profi-Studio?
| Kriterium | Eigenproduktion | Professionelle Fotografie |
|---|---|---|
| Initiale Kosten | 300-2.000 € (Equipment) | 500-5.000 € (pro Produktset) |
| Zeitaufwand | 20-50 Std. pro 20 Produkte | 2-5 Tage Agentur |
| Konsistenz | Schwierig zu halten | Garantiert |
| Qualität | Mittel bis gut | Sehr gut bis exzellent |
| Konversions-Uplift | +15-25 % vs. schlechte Fotos | +40-150 % vs. schlechte Fotos |
| Langfristiger ROI | Gut (bei Geschick) | Sehr hoch (messbar) |
Wann eigene Fotos ausreichen
- Einfaches Produkt mit regelmäßiger Form (Buch, Schachtel)
- Testbudget - du prüfst, ob sich das Produkt verkauft
- Du hast Fotografieerfahrung und kontrollierte Beleuchtung
- Nischenprodukt ohne starke Konkurrenz
Wann du ein Profi-Studio brauchst
- Produkte mit Reflexen (Glas, Metall, Schmuck, Elektronik)
- Bekleidung und Schuhe (Ghost-Mannequin-Technik, Models)
- Premium-Produkte mit hoher Marge - der Return on Investment ist schnell
- Wettbewerbsintensive Kategorien (Beauty, Fashion, Elektronik) - ohne professionelle Bilder kommst du nicht durch
- Du brauchst A+ Content, Infografiken und Video
- Du verkaufst auf mehreren Märkten - visuelle Konsistenz baut die Marke auf
Professionelle Produktfotografie amortisiert sich typischerweise innerhalb von 2-4 Wochen durch die erhöhte Konversionsrate. Wer Umsatz als Ziel hat, sollte immer einen Profi beauftragen.
Mobile-First und Amazon SEO - wie Fotos das Ranking beeinflussen
Über 60 % des Amazon-Traffics kommt vom Mobilgerät. Bilder müssen auch auf kleinen Bildschirmen gut aussehen - gute Auflösung und Kontrast sind dabei essenziell. Gleichzeitig beeinflusst der Algorithmus A10 von Amazon nicht nur Titel und Keywords, sondern auch Qualität und Vollständigkeit der Bilder.
- CTR (Click-Through-Rate): Ein attraktives Hauptbild = höherer CTR = Qualitätssignal für den Algorithmus. Professionelle Fotos steigern den CTR im Durchschnitt um 18 %, was ein Produkt in Fallstudien von Position #19 auf #7 in 14 Tagen verschoben hat.
- Verweildauer: Mehr Bilder = längere Verweildauer auf dem Listing = niedrigere Absprungrate. Der Algorithmus wertet das als „dieses Listing ist wertvoll".
- Konversion: Höhere Konversion = mehr Verkäufe pro Impression = stärkeres Ranking-Signal.
- Alt-Text: Über 90 % der Amazon-Verkäufer befüllen den Alt-Text ihrer Bilder nicht - eine verschwendete SEO-Chance. Nutze das Hauptkeyword natürlich und beschreibe den Bildinhalt.
Tools und Agenturen für professionelle Produktfotografie auf Amazon im DACH-Raum
Wer ernsthaft in die Produktfotografie auf Amazon investieren möchte, hat im deutschsprachigen Raum verschiedene Optionen - von spezialisierten Vollservice-Agenturen bis hin zu automatisierten Lösungen. Die richtige Wahl hängt vom Produktvolumen, Budget und dem gewünschten Qualitätsniveau ab.
Vollservice-Agenturen für Amazon-Fotografie (DACH)
| Agentur | Fokus | Besonderheit |
|---|---|---|
| Visual Conversion | Amazon-Spezialist | Komplettservice: Fotografie, Beratung, PPC, Video |
| eStore Factory | E-Commerce Deutschland | Einfacher Prozess: Produkt versenden → Fotos erhalten |
| Stacvalley | Amazon + Lifestyle | 700+ Kunden, Lifestyle-Shoots mit Modellen nach europäischem Standard |
| Die Produktfotos | Packshots Deutschland | Amazon-spezialisiert, schnelle Turnaround-Zeit |
| marszalstudio.pl | Produktfotografie DACH | Persönliche Betreuung, Amazon-konforme Qualität, faire Preise |
Automatisierte Lösungen - wann sinnvoll?
Für Verkäufer mit großem Produktvolumen gibt es automatisierte Fotosysteme wie PackshotCreator oder Orbitvu. Diese Geräte liefern konsistente Ergebnisse bei mehreren Perspektiven in kurzer Zeit und eignen sich besonders für Katalogfotografie mit Hunderten von SKUs. Die Initialinvestition liegt bei mehreren Tausend Euro, amortisiert sich aber ab ca. 500+ Produkten pro Jahr.
KI-gestützte Tools wie Photta können erste Mockups liefern - sind aber für finalisierte Amazon-Listings nur bedingt geeignet, da Amazons KI-Verifizierungssystem 2026 immer besser darin wird, rein digital generierte Bilder zu erkennen und abzulehnen.
Checkliste: Produktfotografie auf Amazon - vor dem Shooting
- Produktvorbereitung: Produkt reinigen, Fingerabdrücke entfernen, Verpackungsfolie abziehen - winzige Unreinheiten werden bei 2.025 px deutlich sichtbar
- Shot-Liste erstellen: Hauptbild + 6 Zusatzslots planen. Jeder Slot mit konkreter Funktion (Infografik, Lifestyle, Maße, Detail, Verpackungsinhalt, Vergleich)
- Referenzen sammeln: Screenshots der Top-3-Konkurrenten für dein Keyword. Was zeigen sie? Was fehlt? Deine Fotos müssen besser sein
- Texte für Infografiken vorbereiten: Max. 3-5 USPs in je 2-4 Wörtern formulieren - Infografiken werden vom Fotografen oder Designer umgesetzt, aber der Text kommt von dir
- DSGVO prüfen: Sollen Personen auf den Bildern erscheinen? Dann vorab schriftliche Einwilligung einholen - besonders relevant für den deutschen Markt
- Dateinamen vorbereiten: Amazon-Konvention
{ASIN}.MAIN.jpg,{ASIN}.PT01.jpgusw. direkt beim Export verwenden
Der DACH-Unterschied: Was deutsche Amazon-Käufer wirklich sehen wollen
Deutsche Verbraucher gehören zu den anspruchsvollsten E-Commerce-Kunden weltweit. Eine Studie von Trusted Shops zeigt: 78 % der deutschen Online-Käufer brechen den Kauf ab, wenn die Produktbilder unzureichend sind. Für die Produktfotografie auf Amazon im DACH-Raum bedeutet das konkret:
- Technische Details im Vordergrund: Deutsche Käufer wollen Materialien, Verarbeitung und Maße genau sehen - Detailaufnahmen sind Pflicht, nicht Kür
- Neutrale Darstellung bevorzugt: Weniger Emotionalisierung als im US-amerikanischen Markt - das Produkt muss für sich sprechen
- Retourenprävention durch Bildqualität: Deutschland hat eine der höchsten Retourenquoten in Europa (bis 50 % bei Fashion). Präzise Maßangaben und akkurate Farbdarstellung in den Bildern reduzieren Retouren messbar
- Österreich und Schweiz: Ähnliche Erwartungen wie Deutschland, mit einem deutlichen Fokus auf Premium-Positionierung - besonders bei Lifestyle-Produkten und Haushaltswaren
Zusammenfassung
Die Produktfotografie auf Amazon ist eines der wichtigsten Elemente, die den Erfolg deines Produkts beeinflussen können. Wenn du die Richtlinien und Standards von Amazon konsequent befolgst und die Möglichkeiten der 7-Slot-Strategie, des A+ Contents und der Video-Integration nutzt, hast du die Chance, die Konversionsrate zu erhöhen und das Einkaufserlebnis für deine Kunden deutlich zu verbessern.
In einem wettbewerbsintensiven Markt wie Amazon können diese Details über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Wer heute noch auf schlechte Bilder setzt, überlässt Umsatz freiwillig der Konkurrenz.
Mehr zu den technischen Anforderungen für Amazon-Produktbilder erfährst du auf dem spezialisierten Portal seo-pictures.de. Wenn du professionelle Produktfotografie für deinen Amazon-Auftritt suchst, wirf einen Blick auf unsere Preise für Produktfotografie.
FAQ
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Was kosten Amazon Produktbilder?
Die Kosten für Amazon Produktbilder variieren je nach Qualität und Umfang der Aufnahmen. Professionelle Produktfotografie kann zwischen 50 und 300 Euro pro Shooting kosten, abhängig von Komplexität und Anzahl der Produkte.
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Wie viel kostet Produktfotografie?
Produktfotografie-Preise reichen von 50 bis 500 Euro pro Shooting, abhängig von Produktgröße, Komplexität und gewünschter Qualität. Für Einzelunternehmer und kleine Unternehmen gibt es auch kostengünstigere Optionen wie Homestudio-Lösungen.
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Wie lade ich Fotos auf Amazon hoch?
Um Produktfotos auf Amazon hochzuladen, melden Sie sich in Ihrem Seller Central-Konto an, navigieren Sie zur Produktlisting-Seite und nutzen Sie die Bild-Upload-Funktion. Stellen Sie sicher, dass Ihre Bilder den Amazon-Richtlinien entsprechen: weißer Hintergrund (RGB 255,255,255), min. 1.000 Pixel, Produkt füllt 85 % des Bildes.
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Wie macht man gute Produktfotos für Amazon?
Für gute Produktfotos auf Amazon benötigen Sie einen reinen weißen Hintergrund (RGB 255,255,255), gleichmäßige diffuse Beleuchtung (keine harten Schatten), eine hochwertige Kamera und eine Auflösung von mindestens 2.025 × 2.025 Pixel. Professionelle Fotostudios garantieren Amazon-konforme Ergebnisse und deutlich höhere Konversionsraten als DIY-Aufnahmen.
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Was sind die Amazon Bildanforderungen 2026?
Die Amazon Bildanforderungen 2026 sind: Hauptbild auf reinem weißem Hintergrund (RGB 255,255,255), Produkt füllt mindestens 85 % des Bildes, optimale Auflösung 2.025 × 2.025 Pixel, Format JPEG oder PNG, Dateigröße max. 10 MB, Farbraum RGB. Kein Text, keine Logos, keine Requisiten auf dem Hauptbild.

