Jedes 5. Foto gratis. Für je 5 Fotos erhalten Sie 1 gratis für die nächste BestellungJetzt bestellen
Ecommerce Lexikon

UGC Creator: Definition, Preise, Produktfilm und Markenfotograf

Ein UGC Creator erstellt im Auftrag einer Marke Videos und Fotos im Stil echter Kundeninhalte, die die Marke auf ihren eigenen Kanälen und in Anzeigen veröffentlicht. Auf dieser Seite erklären wir außerdem zwei verwandte Begriffe: den Markenfotografen, der für einen einheitlichen Bildstil sorgt, und den Produktfilm, der ein Produkt in Bewegung und im Einsatz zeigt.
Produktfoto eines geöffneten Tiegels Probiotik-Balsam mit Verpackung auf hellem Terrazzo mit Trockengräsern, auf einem Monitor

UGC Creator: Definition und Aufgaben

Ein UGC Creator ist eine Person, die im Auftrag einer Marke Videos und Fotos im Stil echter Kundeninhalte erstellt und die fertigen Dateien der Marke zur Veröffentlichung auf deren Kanälen und in Anzeigen übergibt. Die Marke bezahlt das Material und die Nutzungsrechte daran, nicht die Reichweite des Creators.

Das Kürzel UGC steht für User Generated Content, also Inhalte, die Kundinnen und Kunden von sich aus veröffentlichen: Bewertungen, Fotos ihrer Einkäufe, Unboxing-Videos. Hier geht es um den Beruf: Der UGC Creator stellt diesen Stil auf Bestellung nach, nach Briefing und mit einem Produkt, das er von der Marke bekommt.

Was ein UGC Creator produziert

  • Testimonial - eine kurze Meinung direkt in die Kamera, meist im Hochformat.
  • Unboxing - Auspacken und erster Eindruck vom Produkt.
  • Demo und How-to - die Anwendung des Produkts Schritt für Schritt.
  • Hook-Varianten - mehrere unterschiedliche Anfangssekunden desselben Videos, um in Anzeigen zu testen, welche die Zuschauer stoppt.
  • Rohmaterial - ungeschnittene Aufnahmen, die die Marke selbst schneidet.
  • Fotos im Gebrauch - das Produkt im Bad, in der Küche oder in der Tasche, also dort, wo Kunden es wirklich benutzen.

Die Ausrüstung ist bewusst einfach: Smartphone, Stativ, ein Ringlicht oder Fensterlicht und eine Schnitt-App. Das Material soll wie die Aufnahme einer Kundin wirken, nicht wie ein Werbespot. Über den Wert eines Creators entscheiden deshalb Skript, natürliches Sprechen vor der Kamera und das Tempo der ersten Sekunden, nicht die Kamera.

UGC ersetzt keine Bilder für die Produktgalerie im Shop. Soll ein Produkt hochwertig wirken, in einem geplanten Arrangement und in kontrolliertem Licht, ist das eine Aufgabe für die Werbefotografie oder für Packshots auf weißem Hintergrund. In einer Kampagne lassen sich beide Quellen kombinieren: Creator-Videos testen Hooks in den Anzeigen, Studiofotos tragen die Produktseite.

Augen-Symbol
Siehe auch: Werbefotografie
➜

UGC Creator und Influencer: der Unterschied

Der Unterschied liegt darin, wer veröffentlicht und wofür die Marke bezahlt. Influencer posten auf dem eigenen Profil und verkaufen den Zugang zu ihrer Community. Ein UGC Creator liefert Dateien, die Verbreitung übernimmt die Marke, deshalb spielt seine Followerzahl für den Preis keine Rolle (Billo, 04.09.2026).

KriteriumUGC CreatorInfluencer
Wo das Material erscheintKanal der Marke, Anzeigen, ProduktseiteProfil des Influencers
Wofür die Marke zahltDateien und NutzungsrechteReichweite und Interaktion der Follower
Followerzahlspielt keine RolleGrundlage des Preises
Rechte am MaterialNutzungsrechte gehen im vereinbarten Umfang an die Markebleiben beim Influencer, weitere Nutzung gegen Aufpreis
Abrechnungpro Video oder Videopaketpro Beitrag, je nach Größe des Profils

Die Grenze ist fließend: Dieselbe Person kann an einem Tag ein Video für das Werbekonto einer Marke drehen und am nächsten einen bezahlten Beitrag auf dem eigenen Kanal veröffentlichen. Für Influencer-Inhalte nennt Billo übliche Lizenzfenster von 30-90 Tagen, danach kostet die weitere Nutzung extra. Welche Einnahmequellen ein eigener Kanal bietet, zeigt unser Ratgeber Geld verdienen mit TikTok.

Werbekennzeichnung in Deutschland

Veröffentlicht ein Creator Inhalte über eine Marke auf dem eigenen Profil und erhält dafür Geld, Produkte oder einen anderen Vorteil, ist das Werbung und muss gekennzeichnet werden. Wie das praktisch aussieht, beschreibt der Leitfaden der Medienanstalten zur Werbekennzeichnung bei Online-Medien (Stand Mai 2025), eine Übersetzungshilfe zu Medienstaatsvertrag (MStV) und Digitale-Dienste-Gesetz (DDG):

  • „Werbung“ oder „Anzeige“ (alternativ „bezahlte Werbepartnerschaft“) steht am Anfang des Beitrags und ist ohne Scrollen oder Ausklappen zu sehen.
  • Spielt das Produkt im Video die Hauptrolle, braucht es eine gut lesbare Dauereinblendung „Werbung“ oder „Werbevideo“ während des gesamten Videos.
  • Nicht ausreichend sind Abkürzungen und Umschreibungen wie „ad“, „sponsored by“, „PR sample“ oder „Advertorial“.
  • Auch kostenlos überlassene Produkte machen einen Beitrag zur Werbung, wenn die Veröffentlichung an Vereinbarungen oder Erwartungen geknüpft ist.
  • Plattformtools, die „Werbung“, „Anzeige“ oder „bezahlte Werbepartnerschaft“ anzeigen, genügen als alleinige Kennzeichnung, wenn die übrigen Anforderungen erfüllt sind.

Veröffentlicht die Marke das Video auf ihrem eigenen, klar als Unternehmen erkennbaren Kanal, ist laut Leitfaden keine zusätzliche Kennzeichnung nötig. Wettbewerbsrechtlich gilt § 5a Abs. 4 UWG: Unlauter handelt, wer den kommerziellen Zweck einer geschäftlichen Handlung nicht kenntlich macht. Ohne Entgelt oder ähnliche Gegenleistung liegt bei Beiträgen zugunsten fremder Unternehmen kein kommerzieller Zweck vor, der Erhalt einer Gegenleistung wird aber vermutet, bis der Handelnde glaubhaft macht, dass er keine bekommen hat.

Eine fehlende Kennzeichnung hat zwei mögliche Folgen. Die Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg verhängte gegen eine Influencerin wegen 19 fehlender Werbekennzeichnungen auf Instagram ein Bußgeld von 9.500 Euro, das OLG Stuttgart bestätigte es (Stuttgarter Zeitung, 20.02.2024). Außerdem können Mitbewerber und Verbände nach § 8 UWG Unterlassung verlangen; handelt der Creator als Beauftragter der Marke, richtet sich der Anspruch auch gegen das Unternehmen.

Was kostet ein UGC Creator?

Eine unabhängige Erhebung zu UGC-Honoraren in Deutschland haben wir nicht gefunden. Preise veröffentlichen vor allem Plattformen, die Aufträge vermitteln, und Anbieter von Weiterbildungen. Nehmen Sie die Zahlen deshalb als Orientierung, nicht als Preisliste des Marktes:

  • Influee, Länderseite Deutschland (abgerufen am 13.10.2026): durchschnittlich 80 € für ein 30-Sekunden-Video, berechnet aus aktiven Kampagnen auf der Plattform.
  • Collabstr, Report 2026 (über 21.000 Kooperationen auf der Plattform, Zusammenfassung von HelloPartner vom 13.01.2026): durchschnittliche Kosten einer UGC-Kampagne unter 197 US-Dollar, 5 % weniger als im Vorjahr. UGC macht dort 35 % aller Kooperationen aus.
  • Influee, Preisleitfaden (18.04.2025): Median rund 175 US-Dollar pro Video. Nutzungsrechte und Rohmaterial kosten je 30-50 % des Grundhonorars extra, jede weitere Hook-Variante etwa 50 US-Dollar, Whitelisting oder Spark Ads 30 % des Grundhonorars pro Monat.
  • Skill-Sprinters, Ratgeber eines Weiterbildungsanbieters (geprüft am 21.05.2026, nach Beobachtungen auf Plattformen, keine repräsentative Erhebung): 150-300 € pro Video für Einsteiger, 300-500 € im mittleren Segment, 500-1.000 € für erfahrene und spezialisierte Creator.

Die große Spanne zwischen 80 € auf einer Vermittlungsplattform und bis zu 1.000 € bei Spezialisten zeigt, wie unterschiedlich der Markt ist. Alle Quellen beschreiben aber denselben Mechanismus: Der Preis steigt mit dem Umfang der Rechte und der Arbeit, nicht mit der Followerzahl. Exklusivität und unbefristete Lizenzen erhöhen die Kosten zusätzlich (Billo).

Was ein Creator im Monat verdient, hängt von der Zahl seiner Stammkunden ab. Belastbare Einkommensstatistiken gibt es für die Branche laut Skill-Sprinters noch nicht, deshalb nennen wir hier keine Monatswerte.

UGC beauftragen: Schritt für Schritt

  1. Ziel und Ausspielung. Anzeige auf TikTok oder Instagram, Markenprofil oder Produktseite: Davon hängen Format, Länge und Umfang der Rechte ab. Soll das Video vor allem im Shop laufen, passt ein Produktfilm oft besser als UGC.
  2. Briefing. Produkt, Zielgruppe, 2-3 Botschaften, was nicht gesagt werden darf (etwa Versprechen, die das Produkt nicht hält), und Stilbeispiele, am besten gesammelt in einem Moodboard.
  3. Auswahl des Creators. Nach dem Portfolio mit ähnlichen Produkten, nicht nach der Followerzahl.
  4. Vertrag. Nutzungsarten (organisch, Paid Ads, Shop), Dauer und Gebiet, Whitelisting, Rohmaterial, Zahl der Korrekturschleifen, Exklusivität und Einwilligung in die Nutzung des Bildnisses.
  5. Produkt und Dreh. Die Marke schickt das Produkt, der Creator dreht, die Marke nimmt das Material ab oder fordert Korrekturen im vereinbarten Rahmen an.
  6. Veröffentlichung. Über den Kanal der Marke oder als Spark Ads, also als TikTok-Anzeige, die mit Autorisierung des Creators aus seinem Beitrag ausgespielt wird.

Halten Sie die Rechte schriftlich und konkret fest. Das Urheberrecht selbst ist in Deutschland nicht übertragbar (§ 29 UrhG), die Marke erhält Nutzungsrechte, einfach oder ausschließlich, räumlich, zeitlich oder inhaltlich beschränkt (§ 31 UrhG). Sind die Nutzungsarten nicht einzeln genannt, bestimmt der gemeinsame Vertragszweck, wie weit die Rechte reichen. Zählen Sie deshalb jede geplante Nutzung ausdrücklich auf, auch Paid Ads und Whitelisting.

Das Gesicht des Creators im Video ist ein eigenes Thema. Bildnisse dürfen nur mit Einwilligung der abgebildeten Person verbreitet werden, und die Einwilligung gilt im Zweifel als erteilt, wenn die Person für die Aufnahme bezahlt wurde (§ 22 KUG). Wie lange die Marke das Bildnis in Anzeigen zeigen darf, sollte trotzdem ausdrücklich im Vertrag stehen.

Aus dem Studio: marszalstudio produziert keine UGC-Videos und vermittelt keine Aufträge an Creator. Wenn eine Marke in Social Media zeigen möchte, wie ihre Produktfotos entstehen, wählt sie bei der Bestellung in der App den Zusatz Backstage: 3 Fotos und ein Video vom Set für 46 € netto pro Shooting. Das ist Material des Studios, deshalb erscheint es als Blick hinter die Kulissen und nicht als Kundenmeinung.

Augen-Symbol
Siehe auch: Produktfotografie Preise
➜

Markenfotograf

Ein Markenfotograf fotografiert für ein Unternehmen dauerhaft in einem festen, wiedererkennbaren Stil: Produkte, Kampagnen, Kollektionen und Blicke hinter die Kulissen, sodass Shop, Anzeigen und Social Media wie eine Marke aussehen. Anders als ein UGC Creator gibt er sich nicht als Kunde aus, sondern baut ein ausgearbeitetes Bild der Marke auf.

Das ist eher ein Modell der Zusammenarbeit als eine eigene Technik: Derselbe Fotograf oder dasselbe Studio arbeitet Kollektion für Kollektion mit der Marke und achtet darauf, dass die Bilder aus verschiedenen Saisons zusammenpassen. Die Idee, den gesamten Auftritt eines Unternehmens einheitlich zu gestalten, ist älter als dieses Berufsbild. Peter Behrens wurde 1907 künstlerischer Beirat der AEG und prägte vom Briefbogen bis zum elektrischen Wasserkessel das Erscheinungsbild der Firma (Wikipedia).

Aufgaben eines Markenfotografen

  • Bildstil: Licht, Hintergrund, Blickwinkel, Farbwelt und Ausschnitt, so festgehalten, dass sie sich wiederholen lassen.
  • Produktfotos: Packshots für Shop und Marktplatz in einem einheitlichen Standard.
  • Kampagnen und Lookbooks: Arrangements, Shootings mit Model, Zusammenarbeit mit einem Stylisten.
  • Blick hinter die Kulissen: Material für Social Media, das zeigt, wie das Produkt entsteht.

Der Wert dieser Zusammenarbeit ist die Wiederholbarkeit. Steht jedes Produkt in jeder Kollektion im gleichen Licht, erkennt die Kundin die Marke schon am Bild. Wer gerade eine Modemarke gründet, legt diesen Stil am besten mit der ersten Kollektion fest.

Der häufigste Fehler ist ein Wechsel des Fotografen ohne schriftliche Regeln: andere Farbtemperatur, anderer Winkel, anderer Hintergrund, und die Galerie sieht aus wie drei verschiedene Shops. Legen Sie ein Bildmanual an (Hintergrund, Winkel, Abstand, Ausschnitt, Umfang der Retusche) und geben Sie es jedem Fotografen zusammen mit Beispielbildern weiter.

Aus dem Studio: Ein Werbefoto mit Arrangement durch den Fotografen kostet bei marszalstudio 47 € netto, bei mindestens 5 Fotos pro Shooting (ab 235 € netto). Die Marke erhält die vollen Rechte an den Fotos, ohne zeitliche und räumliche Begrenzung; Ausnahme ist das Bildnis von Models, das 2 Jahre genutzt werden darf. Bei UGC verhandeln Sie den Umfang der Rechte dagegen mit jedem Creator einzeln.

Produktfilm

Ein Produktfilm ist ein kurzes Video, das ein Produkt von allen Seiten, in Bewegung und im Einsatz zeigt. Er gibt Onlinekäufern, was ein Foto nicht zeigen kann: Größenverhältnisse, das Verhalten eines Materials in Bewegung und die Funktionsweise.

Arten von Produktfilmen

Welche Art passt, hängt von der Frage ab, die der Film dem Käufer beantworten soll. Die häufigsten Formen:

ArtWas er zeigtWo er eingesetzt wird
360-Grad-Film (Drehteller)das Produkt von allen SeitenProduktseite: Schmuck, Schuhe, Elektronik
Produkt im EinsatzTextur einer Creme, Fall eines Stoffes, Funktion eines GerätsProduktseite, Anzeigen
Demo und How-toMontage, Bedienung, Pflege Schritt für SchrittProduktseite, Hilfeseite
Unboxing und Meinung (UGC)den ersten Eindruck „wie vom Kunden“Anzeigen in Social Media
Lookbookdie Kollektion am Model in BewegungSocial Media, Saisonkampagne

Format und Plattform

Das Format ergibt sich aus dem Ort der Ausspielung. TikTok empfiehlt für In-Feed-Anzeigen das Hochformat 9:16 mit mindestens 540 × 960 px (TikTok Ads). Auf der Produktseite entscheidet die Shopsoftware: Shopify akzeptiert MP4, MOV und WebM bis 10 Minuten und 1 GB, in einer Auflösung bis 4K (Shopify Hilfe).

Legen Sie die Bildausschnitte deshalb vor dem Dreh fest: Einstellungen, die von Anfang an für Hoch- und Querformat geplant sind, ersparen einen zweiten Termin am Set. Welche Formate Instagram und Facebook verlangen, zeigt unsere Übersicht der Instagram- und Facebook-Bildgrößen. Die Farbe des Produkts im Film muss zu den Fotos in der Galerie passen, sonst weiß der Käufer nicht, welchem Bild er glauben soll.

Typische Fehler bei Produktfilmen

  • Logo und Titelkarten in den ersten Sekunden statt des Produkts.
  • Anderes Licht als auf den Fotos, sodass sich die Farbe im Film und in der Galerie unterscheidet.
  • Keine Untertitel: Ohne Ton sagt der Film nichts über das Produkt.
  • Eine einzige Datei im Querformat für alle Kanäle.

Aus dem Studio: Die Drehung eines Produkts setzen wir als 360-Grad-Packshot um: 24 oder 36 Aufnahmen pro Umdrehung (alle 15° oder alle 10°), JPG mit 2000 × 2000 px auf weißem Hintergrund, Preis nach individueller Kalkulation. Ein Lookbook liefern wir als Foto oder als Film: Kleidung, Schmuck und andere Produkte am Model.

Augen-Symbol
Siehe auch: 360 Grad Produktfotografie
➜

UGC, Markenfotograf oder Produktfilm: Was passt?

Die drei Lösungen konkurrieren nicht miteinander, weil sie verschiedene Aufgaben haben. Ausgangspunkt ist die Frage, wo das Material arbeiten soll.

BedarfWas Sie beauftragen
Anzeigen auf TikTok und in Reels, Tests vieler HooksUGC Creator
Einheitlicher Look einer Kollektion, SaisonkampagneMarkenfotograf: Werbe- oder Kampagnenshooting
Shopgalerie und Marktplatz in einem StandardPackshots auf weißem Hintergrund
Funktion, Größe oder Drehung des Produkts zeigenProduktfilm oder 360-Grad-Packshot

Häufige Fragen

Brauche ich viele Follower, um UGC Creator zu werden?

Nein. Ein UGC Creator liefert Dateien an die Marke, die sie auf ihren eigenen Kanälen veröffentlicht. Für den Preis zählen deshalb die Qualität der Videos und das Portfolio, nicht die Reichweite des eigenen Profils. Am Anfang stehen Probevideos: Testimonial, Unboxing und eine kurze Demo.

Was kostet ein UGC-Video 2026?

Auf der Plattform Influee kostet ein 30-Sekunden-Video in Deutschland durchschnittlich 80 €, laut Collabstr-Report 2026 liegt eine UGC-Kampagne im Schnitt unter 197 US-Dollar. Nutzungsrechte und Rohmaterial kosten meist extra, laut Influee jeweils 30-50 % des Grundhonorars.

Was verdient man als UGC Creator?

Offizielle Statistiken gibt es nicht. Ein Weiterbildungsanbieter nennt nach Beobachtungen auf Plattformen 150-300 € pro Video für Einsteiger und 500-1.000 € für erfahrene, spezialisierte Creator. Das Monatseinkommen hängt vor allem davon ab, wie viele Stammkunden regelmäßig Videos bestellen.

Was ist der Unterschied zwischen UGC Creator und Influencer?

Influencer veröffentlichen auf ihrem Profil und verkaufen Reichweite. UGC Creator übergeben der Marke fertiges Material, das die Marke selbst auf ihrem Konto oder in Anzeigen veröffentlicht. Deshalb wird ein UGC Creator pro Video bezahlt, ein Influencer pro Beitrag und nach der Größe seines Profils.

Muss ein UGC Creator Werbung kennzeichnen?

Ja, wenn er das Video gegen Bezahlung oder andere Vorteile auf dem eigenen Profil veröffentlicht. Die Medienanstalten empfehlen „Werbung“ oder „Anzeige“ am Anfang des Beitrags, bei Videos mit dem Produkt in der Hauptrolle als Dauereinblendung. „ad“ oder „sponsored by“ reichen nicht aus.

Wem gehören die Rechte an einem UGC-Video?

Das Urheberrecht bleibt in Deutschland beim Creator, es ist nicht übertragbar. Die Marke erhält Nutzungsrechte in dem Umfang, den der Vertrag nennt: Nutzungsarten, Dauer, Gebiet, Paid Ads. Gesondert geregelt wird, wie lange die Marke das Gesicht des Creators in Anzeigen zeigen darf.

Wie lang sollte ein Produktfilm sein?

Eine feste Regel gibt es nicht, die Obergrenze setzt die Plattform: TikTok-In-Feed-Anzeigen und Produktvideos in Shopify dürfen bis zu 10 Minuten lang sein. Wichtiger als die Länge ist, dass das Produkt in den ersten Sekunden zu sehen ist und der Film auch ohne Ton verständlich bleibt.

Worin unterscheidet sich ein Markenfotograf von einem Produktfotografen?

Ein Produktfotograf fotografiert konkrete Produkte nach Briefing. Ein Markenfotograf arbeitet länger mit einem Unternehmen und sorgt dafür, dass Packshots, Kampagnen und Blicke hinter die Kulissen einen gemeinsamen Stil haben. Das kann dieselbe Person oder dasselbe Studio sein, unterschiedlich sind Umfang und Dauer der Zusammenarbeit.

Quellen