Bildqualität: Wovon sie abhängt
Bildqualität beschreibt, wie genau und klar ein Foto das fotografierte Objekt wiedergibt: scharf, richtig belichtet, farbtreu, rauscharm und mit genug Auflösung für den geplanten Einsatz. Bei Produktfotos läuft das auf eine einzige Frage hinaus: Sieht der Kunde am Bildschirm das, was später im Paket liegt?
Die Auflösung ist nur einer dieser Faktoren. Eine unscharfe oder verrauschte Datei mit 24 Megapixeln zeigt weniger echte Details als eine scharfe Datei mit 4 Megapixeln, weil ihre Pixel weniger Information über das Produkt tragen. Wie Pixel, Auflösung und DPI zusammenhängen, erklären wir in den Abschnitten weiter unten.
Sensor und Objektiv
Ein größerer Sensor fängt mehr Licht ein, und das zeigt sich in geringerem Rauschen. Ein Vollformatsensor misst etwa 36 × 24 mm, ein APS-C-Sensor etwa 23,6 × 15,6 mm (Wikipedia: Image sensor format). Deshalb rauscht eine Vollformatkamera bei gleichen Einstellungen meist weniger als der winzige Kamerasensor eines Smartphones.
Das Objektiv entscheidet über die Schärfe von Details und Kanten. Ein Sensor mit vielen Pixeln kann nur so viele Details aufzeichnen, wie das Objektiv auf ihn abbildet.

Licht, Belichtung und Rauschen
Ein unterbelichtetes Foto muss in der Bearbeitung aufgehellt werden, und dabei kommt in den Schatten Bildrauschen zum Vorschein. Eine höhere ISO-Empfindlichkeit wirkt ähnlich. Im Studio löst man das über Menge und Kontrolle des Lichts: Das Produkt bekommt so viel davon, dass mit niedriger ISO und einer Schärfentiefe gearbeitet werden kann, die den ganzen Gegenstand erfasst.
Farbe und Speicherformat
Die Farben hängen vom Weißabgleich und vom Farbraum ab. Für den Onlinehandel wird in RGB geliefert: OTTO Market etwa verarbeitet laut Onboarding-Guide nur Bilder im RGB-Farbraum, CMYK ist dort technisch unzulässig (OTTO Market). Zum Schluss kann noch das Speichern die Qualität verderben: JPEG komprimiert verlustbehaftet, typischerweise etwa 10:1, und jede erneute Komprimierung kostet weitere Bildinformation (Wikipedia: JPEG).
Eine RAW-Datei speichert die Sensordaten vor dieser Komprimierung und lässt Spielraum für Korrekturen von Belichtung und Farbe. In den Shop kommt am Ende trotzdem ein JPEG, WebP oder PNG.
Fehler, die Produktfotos verschlechtern
- Unschärfe: Verwacklung oder ein Fokus auf der Kante statt auf dem Etikett (Abhilfe beschreiben wir im Ratgeber scharfe Bilder).
- Falsche Belichtung: Ein überbelichteter Hintergrund verschmilzt mit der Kante eines hellen Produkts, Unterbelichtung bringt Rauschen.
- Falscher Weißabgleich: Das Produkt hat auf dem Foto einen anderen Farbton als in Wirklichkeit.
- Übertriebene Bearbeitung: Zu starkes Schärfen und zu viel Sättigung verfälschen Oberfläche und Farbe.
- Falsche Datei: ein mehrfach gespeichertes JPEG oder eine kleine Datei, die auf ein großes Format hochgerechnet wurde.
Aus dem Studio: Im Preis jedes Fotos ist die Grundbearbeitung enthalten: Bildausschnitt, Belichtung und Farbe. Die Produkte bereiten wir vor dem Shooting vor (Kleidung bügeln, Oberflächen polieren, arrangieren), denn Staub und Falten gleicht keine Auflösung aus. In der Live-Session markieren Sie jedes Foto als freigegeben oder als korrekturbedürftig und beurteilen die Qualität laufend, nicht erst nach der Lieferung. Leistungen und Zusatzoptionen finden Sie unter Produktfotografie Preise.
Auflösung: Pixel und Megapixel
Die Auflösung eines Fotos ist die Anzahl der Pixel, aus denen das digitale Bild besteht, angegeben als Breite × Höhe (zum Beispiel 2000 × 2000 px) oder zusammengefasst in Megapixeln. Sie bestimmt, wie viele Details eine Datei fassen kann und wie groß sie sich ausgeben lässt, bevor die Schärfe leidet.
Ein Megapixel sind eine Million Pixel. Eine Datei mit 2000 × 2000 px hat also 4 MP, ein Full-HD-Bildschirm (1920 × 1080) zeigt rund 2,1 MP, und 4K UHD (3840 × 2160) hat genau viermal so viele Pixel wie Full HD (Wikipedia: 4K resolution).
| Maß in Pixeln | Megapixel | Beispiel |
|---|---|---|
| 1920 × 1080 px | rund 2,1 MP | Full-HD-Bildschirm |
| 2000 × 2000 px | 4 MP | Standarddatei (JPEG) aus einem Shooting bei marszalstudio |
| 3840 × 2160 px | rund 8,3 MP | 4K-UHD-Bildschirm |
| 6000 × 4000 px | 24 MP | Foto im Seitenverhältnis 3:2 aus einer 24-MP-Kamera |
Eine Bilddatei hat selbst keine Größe in Zentimetern. Ein physisches Maß bekommt sie erst, wenn Sie eine Druckdichte festlegen, also die DPI, und eine Änderung dieser Dichte ändert die Zahl der Pixel nicht (Wikipedia: Dots per inch). Bei Produktfotos lautet die erste Frage deshalb „Wie viele Pixel?“ und erst die zweite „Wie viele DPI?“.
Bedeuten mehr Megapixel ein besseres Foto?
Nicht unbedingt. Megapixel sagen, wie viele Details der Sensor aufzeichnen kann, nicht wie viele er tatsächlich aufgezeichnet hat: Verwacklung, Rauschen oder eine falsche Belichtung verschlechtern die Datei unabhängig von der Pixelzahl. Mehr dazu steht oben im Abschnitt Bildqualität.
Die zweite Falle ist das Hochrechnen kleiner Dateien. Ein Programm, das Pixel hinzufügt, muss sie aus den Nachbarpixeln errechnen, und KI-Werkzeuge ergänzen Details, die im Original nicht vorhanden waren (Wikipedia: Image scaling). Beim Produktfoto ist das ein echtes Risiko: Gewebestruktur, feine Schrift auf dem Etikett oder der Schliff eines Steins können danach anders aussehen als in Wirklichkeit.

Was bedeutet DPI? Punktdichte beim Druck
DPI (dots per inch, Punkte pro Zoll) gibt an, wie viele Punkte ein Drucker auf einer Strecke von einem Zoll, also 2,54 cm, setzt. Im Deutschen spricht man auch von Punktdichte (Wikipedia: Punktdichte). Es ist ein Parameter des Drucks: Je mehr Punkte pro Zoll, desto feinere Details kann das Gerät wiedergeben.
Tintenstrahldrucker arbeiten typischerweise mit 300 bis 720 DPI, Laserdrucker mit 600 bis 2400 DPI (Wikipedia: Dots per inch). Diese Zahlen beschreiben das Gerät, nicht das Foto. In einer JPEG-Datei ist der DPI-Wert nur ein Eintrag im Dateikopf: Das JFIF-Format speichert die Dichte in Pixeln pro Zoll oder pro Zentimeter (Wikipedia: JFIF).
Ein anderer DPI-Wert verbessert die Qualität nicht
Wenn Sie den DPI-Wert ändern, ohne Pixel hinzuzufügen, ändert sich nur die Druckgröße. Dieselbe Datei hat mit 72 DPI und mit 300 DPI identische Details, das Bildprogramm rechnet beim höheren Wert lediglich ein kleineres Maß in Zentimetern aus (Adobe: Grundlagen der Bildgrößenänderung).
Aus dem Studio: Die Standarddatei von marszalstudio ist ein JPEG mit 2000 × 2000 px, 72 DPI, RGB. Bei 72 DPI zeigt ein Bildprogramm eine Druckgröße von etwa 70,6 cm an, nach Eingabe von 300 DPI ohne Neuberechnung etwa 16,9 cm, obwohl sich an der Datei nichts geändert hat. Für einen gedruckten Katalog gibt es die Zusatzoption „Auflösung 6K“: 6000 px und 300 DPI pro Foto.
DPI eines Bildes prüfen und ändern
- Windows: Rechtsklick auf die Datei, „Eigenschaften“, Registerkarte „Details“. Dort stehen die Abmessungen in Pixeln sowie die horizontale und vertikale Auflösung in DPI.
- Photoshop: „Bild > Bildgröße“. Ist „Neu berechnen“ deaktiviert, bleibt die Pixelzahl gleich und nur Breite und Höhe für den Druck werden umgerechnet. Ist die Option aktiv, fügt das Programm Pixel hinzu oder entfernt sie (Adobe).
- Ohne Software: Die Pixelmaße ändern Sie kostenlos im Werkzeug Bild verkleinern online.
DPI und PPI: der Unterschied
PPI (pixels per inch, Pixel pro Zoll) ist die Pixeldichte: In einer Datei gibt sie an, wie viele Bildpixel auf einen Zoll des Ausdrucks kommen, bei einem Bildschirm, wie viele Pixel auf einem Zoll der Anzeige liegen. DPI zählt dagegen die Druckpunkte, die ein Drucker setzt (Wikipedia: Punktdichte).
Die beiden Werte sind nicht gleich, denn im Druck wird jedes Pixel in mehrere Druckpunkte der Prozessfarben zerlegt. Beim Tintenstrahldruck gilt deshalb als Faustregel, für die PPI des Bildes höchstens die Hälfte der Drucker-DPI anzusetzen, etwa 300 PPI für einen Drucker mit 600 DPI (Wikipedia: Pixel density). Im Alltag werden die Begriffe trotzdem vermischt: Wer von den „DPI eines Fotos“ spricht, meint fast immer die PPI der Datei, und in diesem Sinn verwenden wir DPI auch auf dieser Seite.
Pixeldichte von Bildschirmen
Die PPI eines Bildschirms berechnet man über die Diagonale: die Wurzel aus der Summe der Quadrate von Breite und Höhe in Pixeln, geteilt durch die Diagonale in Zoll (Wikipedia: Pixel density). Ein 27-Zoll-Monitor mit Full HD hat demnach rund 82 PPI, ein 27-Zoll-Monitor mit 4K rund 163 PPI.
Auf Bildschirmen mit hoher Pixeldichte zeichnet der Browser ein CSS-Pixel mit mehreren physischen Pixeln. Der Wert devicePixelRatio beträgt 1 bei einem klassischen Bildschirm mit 96 DPI und 2 bei HiDPI- und Retina-Bildschirmen, bei Smartphones oft mehr (MDN). Eine Produktgalerie, die 800 CSS-Pixel breit angezeigt wird, braucht auf einem solchen Bildschirm also eine 1600 px breite Datei, damit das Bild scharf wirkt.

Wie viele Pixel für den Druck? Pixel in Zentimeter umrechnen
Die Pixelzahl für einen Druck berechnen Sie, indem Sie das Maß in Zentimetern durch 2,54 (die Länge eines Zolls) teilen und mit der Ziel-DPI multiplizieren. Umgekehrt ergeben Pixel geteilt durch DPI und mal 2,54 die maximale Druckgröße in Zentimetern. Wikipedia rechnet es am Beispiel vor: 1800 × 1200 Pixel mit 300 Pixeln je Zoll ergeben 6 × 4 Zoll, also etwa 15 × 10 cm (Wikipedia: Punktdichte).
- Pixel = Maß in cm ÷ 2,54 × DPI
- Maß in cm = Pixel ÷ DPI × 2,54
| Format | Maß | Pixel bei 300 DPI | Pixel bei 150 DPI |
|---|---|---|---|
| Fotoabzug | 10 × 15 cm | 1181 × 1772 px | 591 × 886 px |
| DIN A5 | 14,8 × 21 cm | 1748 × 2480 px | 874 × 1240 px |
| DIN A4 | 21 × 29,7 cm | 2480 × 3508 px | 1240 × 1754 px |
| DIN A3 | 29,7 × 42 cm | 3508 × 4961 px | 1754 × 2480 px |
| Poster | 50 × 70 cm | 5906 × 8268 px | 2953 × 4134 px |
Die Maße der A-Formate entsprechen DIN EN ISO 216 (Wikipedia: Papierformat), die Ergebnisse sind auf ganze Pixel gerundet.
300 DPI sind der übliche Richtwert für Drucksachen, die aus der Nähe betrachtet werden. Die Druckerei druck.at setzt 300 dpi als Standard an, sofern das Datenblatt des Produkts nichts anderes vorgibt, und verlangt Daten im CMYK- oder Graustufenmodus (druck.at: Infoblatt Druckdatenerstellung). Bis zum Format A3 sollten Bilder laut derselben Druckerei in der Regel 300 dpi haben, bei größeren Endformaten reicht meist weniger, weil der Betrachtungsabstand größer ist (druck.at: Bildauflösungen bei Drucksorten).
Aus dem Studio: Eine Datei mit 2000 × 2000 px reicht bei 300 DPI für einen Druck von etwa 16,9 × 16,9 cm, bei 150 DPI für etwa 33,9 × 33,9 cm. Die 6000 px der Option „Auflösung 6K“ ergeben bei 300 DPI 50,8 cm, mehr als die lange Seite eines A3-Bogens. Hat Ihre Druckerei ein bestimmtes Maß vorgegeben, liefern wir mit der Option „Wunschformat“ die Datei im Maß oder in der Auflösung aus Ihrem Briefing.
Häufige Fehler bei der Druckvorbereitung
- Den DPI-Wert in den Metadaten von 72 auf 300 setzen und die Datei für druckfertig halten. Entscheidend ist, ob die Pixel für das gewünschte Format reichen.
- Ein Bild aus dem Onlineshop auf Postergröße hochrechnen. Das Programm ergänzt die fehlenden Pixel, aber keine echten Details.
- Eine RGB-Datei an eine Druckerei schicken, die CMYK verlangt. Bei druck.at etwa werden RGB-Daten automatisch nach CMYK umgewandelt, wobei sich Farben leicht verschieben können (druck.at).
- Eine Datei mehrfach als JPEG speichern: Jede erneute Komprimierung kostet Qualität (Wikipedia: JPEG).
Auflösung für Onlineshops und Marktplätze
Die Auflösung eines Fotos für das Internet ist sein Maß in Pixeln: Wie groß und scharf ein Bild im Shop erscheint, entscheiden die Pixel der Datei, die Breite im Shop-Template und die Pixeldichte des Bildschirms. Die verbreiteten „72 DPI fürs Web“ stammen von Apple, das seit den 1980er-Jahren 72 PPI als Standarddichte für Macintosh-Bildschirme ansetzte (Wikipedia: Dots per inch). Eine Vorgabe der Plattformen ist das nicht.
Marktplätze und Shopsysteme nennen ihre Anforderungen in Pixeln, Megapixeln und Megabyte, nicht in DPI:
| Plattform | Anforderungen | Empfehlung |
|---|---|---|
| Amazon (Richtlinien zitiert vom Bayerischen Wirtschaftsministerium) | längste Seite mind. 500 px für die Website, mind. 1000 px für den Zoom, höchstens 10.000 px; Hauptbild auf reinweißem Hintergrund (RGB 255, 255, 255), Produkt füllt mind. 85 % der Bildfläche | mind. 1600 px an der längsten Seite für optimalen Zoom |
| OTTO Market | mind. 480 × 960 px, Seitenlänge höchstens 4500 px, JPG oder PNG, nur RGB; Produkt macht 85 % der Bildfläche aus | Hauptbild als Freisteller, sonst heller, neutraler Hintergrund |
| Kaufland.de | mind. 1024 px in Höhe oder Breite, Datei bis 10 MB; PNG, JPG, WebP, TIFF oder GIF; keine Schatten, Rahmen, Texte oder Logos | mind. 2048 px für die Zoom-Funktion, idealerweise weißer Hintergrund |
| Google Merchant Center | ab 31. Januar 2027 mind. 500 × 500 px für alle Produktbilder; höchstens 64 MP und 16 MB | mind. 1500 × 1500 px |
| Shopify | höchstens 5000 × 5000 px oder 25 MP, Datei unter 20 MB | 2048 × 2048 px für quadratische Bilder |
Die Standarddatei aus dem Studio mit 2000 × 2000 px erfüllt die Mindestwerte aller fünf Plattformen und liegt über den Empfehlungen von Amazon und Google. Für den vollen Zoom bei Kaufland.de fehlen ihr 48 Pixel: Wer dort 2048 px erreichen will, bestellt die Option „Wunschformat“. Die 6K-Datei mit 6000 px ist dagegen für den Druck gedacht, denn OTTO Market erlaubt höchstens 4500 px Seitenlänge und Shopify höchstens 5000 px.
Was Amazon im Detail verlangt, lesen Sie im Ratgeber Produktfotografie auf Amazon, alles zum Verkauf bei Kaufland im Kaufland Marketplace Ratgeber.
Nicht nur Pixel: Dateigröße und Format
Viele Pixel bedeuten nicht automatisch eine langsame Seite. Über das Dateigewicht entscheiden die Bildkompression und das Format: WebP oder ein gut eingestelltes JPEG für die Galerie, PNG dort, wo ein transparenter Hintergrund gebraucht wird. Deshalb liefern wir Packshots mit der Option „Hintergrund entfernen“ als PNG mit transparentem Hintergrund.
Häufige Fragen
Was bedeutet DPI?
DPI steht für „dots per inch“, also Punkte pro Zoll (2,54 cm). Der Wert beschreibt, wie dicht ein Drucker seine Farbpunkte setzt. In einer Bilddatei ist DPI nur ein Eintrag in den Metadaten, der die Druckgröße bestimmt, nicht die Menge der Details.
Was ist eine gute Bildqualität?
Ein Foto mit guter Bildqualität ist scharf, richtig belichtet, farbtreu und rauscharm und hat genug Pixel für den geplanten Einsatz. Bei Produktfotos heißt das: Der Kunde erkennt Material, Farbe und Details so, wie sie in Wirklichkeit aussehen.
Was bedeutet 300 DPI?
300 DPI bedeuten 300 Punkte, in einer Datei 300 Pixel, pro Zoll (2,54 cm) des Ausdrucks. Das ist der übliche Richtwert für Drucksachen, die aus der Nähe betrachtet werden, etwa Flyer und Kataloge. Für 10 cm Breite braucht man bei 300 DPI rund 1181 Pixel.
Bedeuten 72 DPI eine schlechte Bildqualität?
Nein. 72 DPI sind nur ein Eintrag in den Metadaten, der angibt, wie groß ein Ausdruck wäre. Die Qualität hängt von der Zahl der Pixel ab: Eine Datei mit 2000 × 2000 px hat bei 72 DPI genauso viele Details wie bei 300 DPI.
Wie viele Pixel hat A4 bei 300 dpi?
Ein A4-Bogen (21 × 29,7 cm) braucht bei 300 DPI 2480 × 3508 Pixel, also rund 8,7 Megapixel. Bei 150 DPI reicht die Hälfte in jeder Richtung: 1240 × 1754 px. Die Formel lautet: Maß in cm ÷ 2,54 × DPI.
Wie ändere ich die DPI ohne Qualitätsverlust?
In Photoshop öffnen Sie „Bild > Bildgröße“, deaktivieren „Neu berechnen“ und tragen die neue Auflösung ein. Die Pixelzahl bleibt gleich, nur die Druckgröße ändert sich, die Qualität bleibt also erhalten. Hinzugefügte Pixel bringen keine Details zurück, die in der Datei fehlen.
Wie viele DPI brauchen Fotos für den Onlineshop?
Keine bestimmte Zahl, denn Shops und Marktplätze rechnen in Pixeln. Google Merchant Center empfiehlt mindestens 1500 × 1500 px, Kaufland.de für die Zoom-Funktion 2048 px und Amazon für optimalen Zoom 1600 px an der längsten Seite.
Was ist der Unterschied zwischen DPI und PPI?
DPI zählt die Farbpunkte, die ein Drucker pro Zoll Papier setzt. PPI zählt die Pixel eines Bildes oder Bildschirms pro Zoll. Wenn im Alltag von den „DPI eines Fotos“ die Rede ist, ist meist die PPI der Datei gemeint, also die Angabe, wie dicht die Pixel im Druck liegen.
Quellen
- Wikipedia: Punktdichte
- Wikipedia: Dots per inch
- Wikipedia: Pixel density
- Wikipedia: JPEG File Interchange Format
- Wikipedia: JPEG
- Wikipedia: 4K resolution
- Wikipedia: Image scaling
- Wikipedia: Image sensor format
- Wikipedia: Papierformat
- MDN: Window.devicePixelRatio
- Adobe: Grundlagen der Bildgrößenänderung in Photoshop
- druck.at: Infoblatt Druckdatenerstellung (PDF)
- druck.at: Scharf genug? Bildauflösungen bei Drucksorten (PDF)
- Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie: Webinar Produktfotografie für den Online-Handel, März 2025 (PDF)
- OTTO Market: Onboarding-Guide, Stand Januar 2024 (PDF)
- Kaufland Global Marketplace: Produktdaten-Guideline
- Google Merchant Center: Bildlink (image_link)
- Shopify Help Center: Product media types

