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Fotoshooting: Polaroids, Headshot, Kontaktbogen und virtuelles Shooting

Ein Fotoshooting ist die geplante Arbeit eines Fotografen und seines Teams an einer Bildserie nach einem gemeinsamen Briefing: mit Produkt, mit Model oder an einem bestimmten Ort. Auf dieser Seite erklären wir die Begriffe rund um Menschen und Vorbereitung eines Shootings: Polaroids, Headshot, Stylist, Requisiten, virtuelles Fotoshooting und Kontaktbogen.
Fotoshooting im Studio mit gesetztem Licht

Fotoshooting

Ein Fotoshooting ist die geplante Arbeit eines Fotografen, oft eines ganzen Teams, an einer Bildserie nach einem gemeinsamen Briefing: mit Produkt, mit Model oder an einem bestimmten Ort. Das Ergebnis ist ein stimmiges Set von Aufnahmen für Onlineshop, Katalog, Kampagne oder Portfolio.

Von einer Reihe zufälliger Fotos unterscheidet sich ein Shooting durch den Plan. Bevor der erste Blitz auslöst, steht fest, was entstehen soll, in welchem Format, auf welchem Hintergrund und wer das Ergebnis freigibt. Bei Bildern für den Shop gleicht ein Shooting eher einer Fertigungsstraße als einem Kunstprojekt: Jedes Produkt durchläuft dieselben Schritte.

Ablauf eines Fotoshootings

  1. Briefing und Konzept - Zweck der Bilder, Shotliste, Hintergrund, Dateiformat und bei inszenierten Motiven ein Moodboard mit Referenzen.
  2. Vorbereitung - Produkte bügeln und reinigen, Requisiten zusammenstellen, bei Shootings mit Menschen das Model anhand von Polaroids auswählen und das Styling planen.
  3. Aufnahmen - der Fotograf setzt Licht und Bildausschnitt, der Kunde gibt die Motive am Set oder aus der Ferne frei.
  4. Auswahl - alle Aufnahmen werden auf dem Kontaktbogen gesichtet, die besten gehen in die Retusche.
  5. Nachbearbeitung und Übergabe - Retusche, Export im vereinbarten Format und Übertragung der Nutzungsrechte.

Wie groß das Team ist, hängt vom Umfang ab. Für Packshots reichen ein Fotograf, eine Person für die Produktvorbereitung und ein Retuscheur. Ein Modeshooting braucht zusätzlich Model, Stylist, Visagist und Friseur, eine größere Kampagne auch eine Produktionsleitung am Set.

Bei marszalstudio bestellen Sie ein Produktshooting in der App: Sie wählen die Art des Shootings, die Anzahl der Fotos und die Zusatzoptionen, füllen das Briefing aus und geben die Rechnungsdaten an. Die Produkte schicken Sie per Kurier in unser Studio in Warschau. Den ganzen Ablauf beschreibt die Seite So bestellen Sie Produktfotos. Kleidung und Accessoires am Model (Lookbook) kalkulieren wir individuell.

Typische Fehler bei der Organisation

  • Kein Briefing: Der Fotograf muss Bildausschnitt, Hintergrund und Anzahl der Ansichten pro Produkt raten.
  • Produkte mit Knitterfalten, Staub und Fingerabdrücken, die später in der Retusche entfernt werden müssen.
  • Freigabe erst nach der Retusche, wenn jede Änderung doppelte Arbeit bedeutet.
  • Keine Absprache, wie lange das Bildnis des Models in der Werbung genutzt werden darf.

Das Konzept bestimmt alles, was ins Bild kommt. Bei einem saisonalen Arrangement sind das Farben, Requisiten und ihre Anordnung, beim Packshot auf Weiß nur das Produkt.

Weihnachtliches Flat Lay auf hellblauem Hintergrund: Zuckerstangen, weiße Bänder, ein Stechpalmenzweig, ein Schälchen mit Granatapfelkernen und eine Tasse Kaffee
Augen-Symbol
Siehe auch: Wie kann ich Produktfotos bestellen?
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Polaroids im Modeling

Polaroids (in Agenturen auch „Digitals“) sind schlichte, unretuschierte Aufnahmen eines Models: Gesicht und ganze Figur, ohne Make-up, Styling und Filter, vor einem glatten Hintergrund. Agentur und Kunde sehen darauf, wie jemand wirklich aussieht, bevor sie ihn zum Casting oder Shooting einladen.

Der Name geht auf die Sofortbildkameras von Polaroid zurück. Die erste, die Polaroid Land Camera Model 95, kam 1948 auf den Markt, und die Modebranche hielt das Aussehen von Models und Bewerberinnen lange auf solchen Sofortbildern fest (Wikipedia). Heute entstehen Polaroids mit Digitalkamera oder Smartphone, der Name ist geblieben.

Im Studio hatte das Sofortbild noch eine zweite Aufgabe: Berufsfotografen beurteilten damit die Ausleuchtung, bevor sie das eigentliche Motiv auf Film belichteten (Wikipedia). Das erledigt heute der Monitor. Wie sich aktuelle Sofortbildkameras unterscheiden, zeigt unser Vergleich Polaroid oder Instax.

Welche Aufnahmen zu Polaroids gehören

  • Porträt frontal mit neutralem Gesicht und eines mit Lächeln.
  • Porträt im Profil und im Dreiviertelprofil.
  • Ganzkörperaufnahme von vorn, meist mit und ohne Lächeln.
  • Auf Wunsch der Agentur auch eine Aufnahme in Badebekleidung.

Jede Agentur hat eigene Vorgaben, die Liste kann also abweichen (My Model Reality). Nach Vertragsabschluss verlangen Agenturen meist alle paar Monate oder auf Wunsch eines Kunden neue Polaroids, weil sich das Aussehen ändert: Frisur, Haarfarbe, Figur.

So gelingen gute Polaroids

  • Licht: weiches Tageslicht, etwa am Fenster, keine direkte Sonne.
  • Hintergrund: eine glatte, helle Wand ohne Gegenstände im Bild.
  • Kleidung: eng anliegend, in neutraler Farbe, ohne Muster und Logos, zum Beispiel ein schwarzes Top und enge Jeans.
  • Make-up und Haare: minimal oder gar kein Make-up, Haare natürlich, Gesicht frei, keine Sonnenbrille.
  • Bearbeitung: keine Filter, kein Beauty-Modus, keine Retusche.

Agenturen sagen offen, dass für die Bewerbung keine Profifotos nötig sind: Ein Smartphone, gutes Tageslicht und ein schlichter Hintergrund reichen, solange nichts gefiltert ist (Sandra Reynolds Agency). Der häufigste Fehler ist, Polaroids wie ein kleines Shooting zu behandeln: kräftiges Make-up, lockeres Styling, große Posen. Die Agentur sucht das Gegenteil, nämlich Material, auf dem sie Proportionen und Gesichtszüge ohne Beiwerk beurteilen kann.

Für eine Modemarke sind Polaroids ein praktisches Werkzeug vor dem Lookbook. Sie zeigen, ob die Figur eines Models zur Größenstaffel der Kollektion und zum Charakter der Marke passt, bevor das Shooting gebucht wird.

Klären Sie bei der Modelauswahl gleich, wie lange und wofür die Bilder genutzt werden. Nach § 22 des Kunsturhebergesetzes dürfen Bildnisse nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet werden, wobei die Einwilligung im Zweifel als erteilt gilt, wenn die Person für die Aufnahmen bezahlt wurde (Gesetzestext). Eine schriftliche Vereinbarung über Dauer und Zweck der Nutzung erspart später Diskussionen.

Aus dem Studio: Bei Aufnahmen mit Model erhalten Sie von marszalstudio die vollen Rechte an den Fotos, zeitlich und räumlich unbegrenzt. Ausgenommen ist das Bildnis der Models, das Sie 2 Jahre lang nutzen dürfen. Planen Sie Kampagne und neue Bilder deshalb rechtzeitig.

Headshot

Ein Headshot ist ein eng geschnittenes Porträt von Kopf und Schultern, das vor allem eine Person vorstellen soll: im Profil auf LinkedIn oder XING, auf der „Über uns“-Seite, in Pressematerialien oder in der Bewerbung für ein Casting. Ein Porträt darf eine Geschichte erzählen und die Umgebung zeigen, ein Headshot soll in erster Linie die Person erkennbar machen (Rory Lewis).

Vom Polaroid unterscheidet ihn der Zweck. Das Polaroid zeigt das ungeschönte Aussehen für die Agentur, der Headshot ist auf Wirkung ausgearbeitet: mit durchdachter Kleidung, gesetztem Licht und dezenter Retusche. Beide verbindet eine Regel: Das Foto soll aussehen wie der Mensch, der zum Termin kommt.

Woran man einen guten Headshot erkennt

  • Scharfe Augen und ein Ausschnitt ab den Schultern aufwärts, mit etwas Luft über dem Kopf.
  • Weiches, gleichmäßiges Licht ohne tiefe Schatten unter den Augen, also diffuses Licht aus einer großen Lichtquelle.
  • Ein ruhiger, einfarbiger Hintergrund, der nicht mit dem Gesicht konkurriert.
  • Kleidung passend zur Branche, ohne große Muster und Logos.
  • Aktualität: Ein Foto von vor einigen Jahren oder ein Ausschnitt aus dem Urlaubsbild fällt sofort auf.

Im Onlineshop erscheinen Headshots vor allem auf der Teamseite. Dort zählt Einheitlichkeit: gleicher Hintergrund, gleiches Licht und gleicher Ausschnitt bei allen Personen. Praktische Tipps für das eigene Profilfoto haben wir im Ratgeber Profilbild schön machen gesammelt.

Stylist

Ein Stylist wählt und bereitet alles vor, was neben dem Produkt oder dem Model ins Bild kommt: Kleidung, Accessoires, Requisiten, Hintergrund und deren Anordnung. Er sorgt dafür, dass die Bilder eines ganzen Shootings einheitlich wirken und dem Briefing entsprechen.

Beim Modeshooting stellt der Stylist die Outfits zusammen, passt sie dem Model an und achtet zwischen den Aufnahmen auf Details: Kragen, hochgekrempelte Ärmel, Falten im Stoff. Bei Produkten ist seine Arbeit weniger sichtbar, aber genauso kleinteilig: Platzierung, Winkel des Etiketts, Abstand der Requisiten, saubere Oberflächen. Mit einem Stilberater, der Privatpersonen bei Garderobe und Typ berät, hat das wenig gemeinsam. Wie das Model selbst vor der Kamera steht, beschreibt unser Ratgeber Posen für Fotos.

MerkmalModestylistProduktstylist
AufgabeKleidung und Accessoires am ModelArrangement von Produkt, Hintergrund und Requisiten
ZielKollektion und Charakter der Marke zeigenEigenschaften und Verwendung des Produkts herausarbeiten
ZusammenarbeitFotograf, Visagist, Friseur, DesignerFotograf, Retuscheur, Marketing
BeispielLookbook einer neuen KollektionKatalogbilder von Schmuck

Produkte für das Shooting vorbereiten

Die meiste Zeit kostet Arbeit, die man auf dem fertigen Bild nicht sieht. Ein hochaufgelöstes Foto zeigt jede Knitterfalte, jedes Staubkorn und jeden Fingerabdruck, und alles davon muss sonst später in der Retusche verschwinden.

  • Kleidung: bügeln oder dämpfen, Fusseln und Fäden entfernen, Falten legen.
  • Harte Oberflächen: polieren, Staub und Fingerabdrücke entfernen.
  • Verpackungen: ein Exemplar ohne Dellen und Kratzer auswählen.
  • Platzierung: Winkel, Symmetrie und Sichtbarkeit des Etiketts für die ganze Serie gleich halten.

Aus dem Studio: Die Vorbereitung der Produkte ist bei marszalstudio Standard. Kleidung bügeln wir, Oberflächen polieren wir, und jedes Produkt wird vor der Aufnahme ausgerichtet. Wenn Sie Kleidung fotografieren lassen, etwa als Ghost-Mannequin-Aufnahmen, gehört das Bügeln zu unserer Arbeit.

Typische Styling-Fehler

  • Überladenes Bild: Die Requisiten lenken vom Produkt ab.
  • Styling, das nicht zum Briefing oder zur Zielgruppe passt, etwa Streetwear in einer Kampagne für eleganten Schmuck.
  • Details, die erst in der Vergrößerung auffallen: Knitterfalten, abstehende Etiketten, Staub.
Grüne Kerze im Glas, eine Limette und Eukalyptuszweige auf einem rosafarbenen Stufenpodest
Augen-Symbol
Siehe auch: Werbefotografie
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Requisiten für Fotos

Ein Requisit ist ein Gegenstand im Bild, der nicht die Hauptrolle spielt, aber Größe, Verwendung oder Stimmung des Produkts vermittelt. Der Begriff kommt aus dem Theater: Dort statten Requisiten die Szenen aus, und der Requisiteur stellt sie her oder besorgt sie (Wikipedia). Das Wort selbst geht auf das lateinische „requisita“ zurück, also auf das, was benötigt wird.

In der Produktfotografie arbeitet das Requisit für den Verkauf: eine Tasse neben dem Kaffee, ein Zweig neben der Naturkosmetik, ein Koffer neben der Sonnenbrille. Am häufigsten kommen Blumen, Pflanzen, Stoffe, Podeste, Obst und Alltagsgegenstände zum Einsatz, von oben als Flat Lay arrangiert oder auf Podesten in Szene gesetzt.

  • Das Requisit ist kleiner oder farblich ruhiger als das Produkt.
  • Es passt zur Zielgruppe und zur Verkaufssaison.
  • Es verdeckt keine Merkmale, für die der Kunde bezahlt: Verschluss, Struktur, Etikett.

In der Preisliste von marszalstudio übernimmt das Werbefoto mit Arrangement durch den Fotografen die Gestaltung des Bildes samt Requisiten: 47 € netto pro Foto, mindestens 5 Fotos pro Shooting (ab 235 € netto).

Koffer im Retro-Stil, darauf zwei Bücher und eine rote Sonnenbrille, vor senfgelbem Hintergrund

Virtuelles Fotoshooting

Ein virtuelles Fotoshooting (Online-Shooting) ist ein Shooting, bei dem der Kunde nicht im Studio sein muss: Er schickt die Produkte ein, sieht die Bilder live im Browser und gibt sie dort frei. Der Fotograf bekommt Anmerkungen während der Arbeit und nicht erst nach der Lieferung der Dateien.

„Virtuell“ heißt nicht generiert. Die Produkte sind echt und werden im Studio fotografiert, aus der Ferne kommt nur die Beteiligung des Kunden. Technisch macht das Tethering möglich: Die Kamera ist mit dem Computer verbunden, sodass jedes Foto sofort auf dem Bildschirm erscheint.

Fotostudio mit rosa Papierhintergrund, gelbem Stuhl, einer Pflanze und Softbox-Leuchten auf einem Monitorbildschirm

Online-Shooting Schritt für Schritt

  1. Bestellung in der App: Art des Shootings, Anzahl der Fotos, Zusatzoptionen, Briefing und Rechnungsdaten.
  2. Versand der Produkte per Kurier ins Studio (bei marszalstudio: Konstancińska 2, II OG, 02-942 Warschau; persönliche Anlieferung Mo.-Fr. 8-16 Uhr).
  3. Link und Passwort zur Vorschau vor dem Shooting, ohne Konto.
  4. Anmerkungen während der Aufnahmen: bei jedem Foto „OK“ oder „Zur Korrektur“, Markierung mit Pinsel oder Pin an der betreffenden Stelle, Chat mit Fotograf und Retuscheur.
  5. Nach dem Shooting der Kontaktbogen zur Freigabe, danach Retusche und die fertigen Fotos per Galerie-Link.

Aus dem Studio: Die Live-Session ist bei marszalstudio immer im Preis enthalten. Sie sehen die Fotos während des Shootings, markieren sie mit „OK“ oder „Zur Korrektur“, zeichnen Hinweise mit dem Pinsel ein und schreiben im Chat mit Fotograf und Retuscheur. Nach dem Ende des Shootings haben Sie noch eine Stunde Zeit für Anmerkungen.

Vorteile und Grenzen des Online-Shootings

  • Keine Anreise: Sie nehmen vom Büro oder vom Smartphone aus teil.
  • Korrekturen sofort: Ein schiefes Etikett wird am Set durch Verschieben des Produkts korrigiert, nicht mit einer Stunde Retusche.
  • Grenze: Sie können das Produkt am Set nicht anfassen, deshalb müssen Briefing, Shotliste und Referenzbilder genau sein.
Augen-Symbol
Siehe auch: Produktfotografie Preise
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Kontaktbogen

Ein Kontaktbogen (auch Kontaktabzug, englisch contact sheet) zeigt alle Aufnahmen eines Shootings als Miniaturen auf einem Blatt oder in einer Datei. Er dient dazu, die Bilder zu sichten und auszuwählen, bevor eines davon vergrößert oder retuschiert wird.

Der Begriff stammt aus der Dunkelkammer. Beim Kontaktabzug wurde das Negativ direkt auf das Fotopapier gelegt und kurz belichtet, in der analogen Profifotografie der erste Schritt zur Bildauswahl im Labor (Wikipedia). Jedes Bild auf dem Bogen war genau so groß wie auf dem Negativ, der Fotograf prüfte die Reihe mit der Lupe und vergrößerte nur die besten Negative (Contact print).

Heute ist der Kontaktbogen digital: eine PDF- oder JPG-Datei mit einem Raster aus Miniaturen oder die Rasteransicht in einem Bildverwaltungsprogramm. In Photo Mechanic heißt das Hauptfenster mit den Miniaturen sogar Contact Sheet und dient der schnellen Auswahl, der Markierung mit Farbklassen und der Bewertung mit Sternen (Dokumentation Photo Mechanic).

Wofür man einen Kontaktbogen braucht

  • Auswahl: welche Fotos in die Retusche und in die Veröffentlichung gehen.
  • Freigabe: Der Kunde nennt die Nummern der gewählten Aufnahmen.
  • Kontrolle der Vollständigkeit: Hat jedes Produkt alle Ansichten und Varianten aus dem Briefing?
  • Archiv: schneller Überblick über ein Shooting, ohne Hunderte Dateien zu öffnen.

Kontaktbogen nach dem Produktshooting richtig lesen

Erst das Ganze, dann die Details. Die Miniatur zeigt Bildausschnitt, Komposition und Einheitlichkeit der Serie gut, verrät aber keine leichte Unschärfe und kein Staubkorn auf dem Produkt. Grenzfälle öffnen Sie deshalb in voller Größe.

  • Prüfen Sie, ob jedes Produkt alle Ansichten aus dem Briefing hat, zum Beispiel Vorderseite, Rückseite und Detail.
  • Vergleichen Sie Farbvarianten nebeneinander: Ein abweichender Farbton fällt im Raster schneller auf als auf Einzelbildern.
  • Geben Sie Ihre Auswahl mit Nummern oder Dateinamen weiter, nicht mit Beschreibungen wie „das dritte von links“.

Einen Kontaktbogen als PDF verwandeln Sie leicht in Bilder, etwa für eine Präsentation im Team. Dafür genügt unser kostenloses Werkzeug PDF in JPG umwandeln.

Aus dem Studio: Nach dem Shooting erhalten Kunden von marszalstudio einen Kontaktbogen, und ihre Freigabe ist das Signal für die Retusche der ausgewählten Fotos. Im Preis jedes Fotos sind die Grundbearbeitung (Bildausschnitt, Belichtung und Farbe) und eine Korrekturrunde der Retusche enthalten. Die fertigen Fotos laden Sie über einen Galerie-Link herunter, der 30 Tage online bleibt.

Häufige Fragen

Was sind Polaroids bei Models?

Schlichte Aufnahmen von Gesicht und Figur ohne Make-up, Styling und Retusche vor einem glatten Hintergrund. Modelagenturen und Kunden beurteilen darauf das natürliche Aussehen. Heute entstehen sie mit Smartphone oder Digitalkamera, der Name stammt von den Sofortbildkameras von Polaroid.

Was zieht man für Polaroids bei der Modelagentur an?

Eng anliegende Kleidung in neutraler Farbe ohne Muster und Logos, zum Beispiel ein schwarzes Top und enge Jeans. Dazu minimales oder gar kein Make-up, natürliche Haare und ein freies Gesicht. Manche Agenturen wünschen auch eine Aufnahme in Badebekleidung, prüfen Sie also deren Vorgaben.

Was ist der Unterschied zwischen Headshot und Porträt?

Ein Headshot ist ein enger Ausschnitt von Kopf und Schultern, der vor allem die Person erkennbar machen soll, etwa im Business-Profil oder in einer Casting-Bewerbung. Ein Porträt darf die ganze Figur und die Umgebung zeigen und eine Geschichte erzählen. Jeder Headshot ist ein Porträt, aber nicht umgekehrt.

Was macht ein Stylist beim Fotoshooting?

Er wählt und bereitet alles vor, was neben Produkt oder Model ins Bild kommt: Kleidung, Accessoires, Requisiten und Hintergrund. Am Set achtet er auf Details wie Falten, Etiketten und saubere Oberflächen, damit die ganze Serie einheitlich aussieht und zum Briefing passt.

Muss ich beim Produktshooting im Studio dabei sein?

Nein. Beim virtuellen Fotoshooting schicken Sie die Produkte per Kurier und sehen die Fotos live im Browser. Bei marszalstudio ist die Live-Session immer im Preis enthalten: Jedes Foto markieren Sie mit „OK“ oder „Zur Korrektur“ und schreiben im Chat mit Fotograf und Retuscheur.

Wozu dient ein Kontaktbogen nach dem Shooting?

Der Kontaktbogen zeigt alle Fotos eines Shootings als Miniaturen auf einem Blatt oder in einer Datei. Damit wählen Sie die Aufnahmen für Retusche und Veröffentlichung aus und prüfen, ob jedes Produkt alle Ansichten hat. Bei marszalstudio startet Ihre Freigabe des Kontaktbogens die Retusche.

Was kostet ein Fotoshooting für Produkte?

Das hängt von der Art der Fotos ab. Bei marszalstudio kostet ein Packshot auf Weiß ab 9 € netto pro Foto ohne Retusche und 18 € mit Retusche, ein Werbefoto mit Arrangement 47 € netto (mindestens 5 Fotos), ein Lookbook mit Model gibt es auf Anfrage. Details stehen in den Preisen für Produktfotografie.

Wie lange darf man Fotos mit einem Model nutzen?

Das regelt die Vereinbarung mit dem Model oder der Agentur. Bei marszalstudio erhalten Sie die vollen Rechte an den Fotos, zeitlich und räumlich unbegrenzt, das Bildnis der Models dürfen Sie jedoch 2 Jahre lang nutzen. Planen Sie neue Aufnahmen mit Model deshalb rechtzeitig ein.

Quellen